„Der Schutz der Menschen steht für uns im Mittelpunkt“

Die zweite Impfrunde in den Breisacher Pflegeheimen ist abgeschlossen

Bereits im Januar wurde im Seniorenpflegeheim Breisach und im Pflegehaus Nouvelle mit der Impfung der Bewohnerschaft und der Mitarbeitenden begonnen. Inzwischen haben mobile Impfteams des Kommunalen und des Zentralen Impfzentrums auch die zweite Impfung in den beiden Heimen, deren Träger die Evangelische Stadtmission Freiburg ist, durchgeführt. Die Gäste der Tagespflege in der August-Ehrlacher-Straße wurden ebenfalls mit einbezogen. Verimpft wurde im Pflegehaus Nouvelle der Impfstoff von Biontech/ Pfizer und im Seniorenpflegeheim das Präparat von Moderna. Für neu einziehende Bewohner, neue Tagesgäste und auch für Mitarbeitende, die bisher noch unentschlossen waren, wollen die Impfzentren demnächst weitere Impftermine anbieten.

Alexandra Friedrich, Hausleitung des Pflegehauses Nouvelle, und Dominik Wirt-Isigkeit, Einrichtungsleiter des Seniorenpflegeheims Breisach, erklären zu den Impfungen:
„Für uns stand von Anfang an im Mittelpunkt, die Menschen in unseren Heimen vor einer Corona-Erkrankung zu schützen. Insbesondere die Seniorinnen und Senioren, die bei uns leben, aber auch unsere Mitarbeitenden. Deswegen gelten bei uns strenge Schutzmaßnahmen, und bereits seit Dezember unterziehen wir alle, die hier arbeiten oder zu Besuch kommen, wöchentlichen Antigen-Tests.
Wir sind sehr froh, dass unsere Bewohner und unser Personal durch die Impfungen nun einen wirksamen Schutz vor einer Infektion erhalten haben. Die Impfbereitschaft war bei beiden Gruppen hoch, denn Bewohner und Mitarbeitende setzen sehr viel Hoffnung in die Impfung. Die Hygiene- und Abstandsregeln bleiben weiterhin in Kraft. Auch die Maskenpflicht und die Testungen behalten wir bis auf Weiteres bei. Lockerungen der Maßnahmen kann es erst geben, wenn das Robert-Koch-Institut, nach dessen Vorgaben wir uns richten, dafür grünes Licht gibt. Wir bitten die Besucher und Besucherinnen, die zu uns kommen, dafür um Verständnis und hoffen auf ihre Mitwirkung!"

Ein besonderes Dankeschön für die „großartige Unterstützung“ richten die beiden Einrichtungsleitungen „an die Impfteams, die beteiligten Hausärzte Drs. Michaela und Jakob Loewe, Dr. Wolfgang Schäfer, Dr. Ingrid Frieser, Vedat Ceken, Dr. Antonia Hodapp und an das Deutsche Roten Kreuz, das uns zurzeit bei den Testungen personell entlastet“. Auch an die Mitarbeitenden, insbesondere in der Pflege, geht ein großer Dank: „Pflegekräfte können nicht einfach ins Homeoffice geschickt werden, sie werden vor Ort von unseren Bewohnern gebraucht! Sie unterziehen sich täglich den kompletten Schutzmaßnahmen, werden wöchentlich mehrmals getestet und sind privat seit einem Jahr sehr eingeschränkt, auch während der vorherigen Lockerungen.“

Ein Rundgang in Versen:
Robert Schneiderhan dichtet über sein Leben im Pflegehaus Nouvelle

Täglich dreht der 96-jährige Bewohner Robert Schneiderhan seine Rollator-Runden durch das Pflegehaus Nouvelle. Dabei bleibt er nicht nur körperlich beweglich, sondern fühlt sich auch zum Dichten inspiriert.

Seine Alltags-Erlebnisse und Gedanken hat er über mehrere Monate in Verse gegossen und schließlich einer Mitarbeiterin diktiert.

Lesen Sie hier zwei Gedichte des Senior-Poeten!

 

 

Ich hatte in meinem Leben
immer wieder das Bestreben,
Besonderheiten in Reimen zu beschreiben,
damit sie besser im Gedächtnis bleiben.

Nachdem ich mehrfach verhindert bin,
machte es zunächst keinen Sinn,
mich mit Dichten zu befassen
... ich musste es erstmal lassen.

Ich hab mich auch nicht lange geplagt,
sondern das Dichten zuerst einfach mal vertagt.
Schwester Heidi hat mich animiert,
dass ich das Dichten hab wieder probiert.

Dabei will sie mir jetzt assistieren,
indem sie fleißig wird notieren,
was ich an Gedanken kann produzieren.
Diese sind dann nicht mehr zu verlieren,
denn was man auf Schwarz-Weiß besitzt,
ist vorm Vergessenwerden ja geschützt.
Was man schriftlich kann fixieren,
kann man jederzeit aktualisieren.

Sie wollen wissen, wo meine Defizite sind?
Ich bin fast taub, ich bin fast blind.
Ich hoffe, dass das Schicksal mir
einen Rest von Hör und Sehvermögen erhält,
dann finde ich mich zurecht
in der für mich noch zugänglichen Welt.

Das Wort Sicht kommt in unserem Gedicht
in doppelter Bedeutung vor.
Zu einem als konkreter Augenblick,
zum anderen im übertragenen Sinn.
Für jeden Dichter ein Gewinn.
Im ersten Fall ist meine Sicht miserabel,
im zweiten Fall durchaus akzeptabel.
 
Ende 2019 hat es mich nach Breisach an den Rhein
in das Haus Nouvelle geführt.
Breisach - eine große Frage:
Ist das eine Niete oder As?
Naja, dazwischen ist ja noch viel Raum und Platz.
Doch der Trend ist schon sonnenklar,
dass es ein Treffer und keine Niete war.

Zur Lage Breisachs vorweg:
Breisach liegt unweit vom Dreiländereck
Deutschland- Frankreich- Schweiz,
das ist für mich von besonderem Reiz.
überdies haben die Länder noch gemein
nämlich zuletzt den Vater Rhein.

Dies alles bildet den glänzenden Rahmen
vielleicht findet dazu noch jemand den passenden Namen,
der von uns ist nach bestem Können und gutem Willen
mit menschlichem Inhalt gut aufzufüllen.

Die Länge von diesem Rundgang ist von einigen Belangen
in diesem wichtigen Wert werden da Schrittfragen geklärt.
Nun gibt es dazu keine amtliche bestätigte Zahl
dies find ich aus meiner Sicht ziemlich fatal
Ich habe selbst versucht, ein Ergebnis zu bekommen
Mit längeren und kürzeren Schritten,
aber diese Methode ist natürlich ziemlich umstritten.
 
Schwester Heidi hat sich des Problems angenommen
und ist auch recht schnell zu einem Abschluss gekommen.
Man hat seriöse Messungen durchgeführt
und die haben einen Wert von 80 Meter generiert
dieser Wert wird von allen Interessenten akzeptiert
und Schwester Heidi unser Dank gebührt.
Das Problem ist also entschieden
und alle Interessenten sind nun zufrieden.

Bei jedem Rundgang genieße ich die überaus positiven Maße
der durchschrittenen Räume, von denen ich sogar manchmal träume.
Dazu das blendende Weiß und ihre Sauberkeit zu jeder Tageszeit
bei gleichbleibender hoher Qualität
so glaube und vermute ich,
dass unser Haus mit zu den Besten zählt.
 
Wie wichtig der Rundgang für mich ist,
natürlich ganz aus meiner Sicht,
will ich durch ein Argument belegen
das kommt mir hier jetzt sehr entgegen.

Nach der morgendlichen Toilette
und Frühstück haben wir ja meistens das Glück
das wir, von Pflichtungen freigestellt,
tun können, was uns gefällt.
Sollen wir etwa auf dem Zimmer bleiben?
Und uns die Zeit vertreiben?
Nein ... auch zu dieser Jahreszeit suche ich die Möglichkeit
meinen Bewegungsdrang zu erfüllen
unabhängig von meinem Willen.

Im Sommer konnte man auch draußen gehen
von frühmorgens ab halb zehn.
Doch heute gilt: je mehr die Möglichkeiten nach draußen schrumpfen,
desto mehr beginnt die Rundbahn hier im Hause mächtig aufzutrumpfen.
 
Das Begehen des Rundganges ist schon ein Genuss!
Denn wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit,
was hier ist eine große Seltenheit,
der Rundgang ist stets bereit,
gerade auch zu dieser Jahreszeit.

Der Rundgang ist auch meine starke Seite
mit ihm gibt es da keine Pleite.
Ich kann da meine Runden drehn
das ist auch nicht zu übersehn.
Für meine Selbstsicherheit ist das gut
ich bin aber anderseits auch auf der Hut.
Das Ganze auch nicht zu übertreiben
Ich will ja sprichwörtlich „auf dem Teppich bleiben".

Die sinnvolle Art der Freizeitgestaltung ist für mich
die Pflege und Erhaltung jener Eigenschaften,
die mich zu einem angesehenen Mitglied der Gesellschaft machen.

Die Eigenschaften, die am wenigsten litten unter meinen Defiziten
und mir jetzt erschienen als Kunst,
sich gewisser Fortbewegungsmittel zu bedienen.
Diese Mittel heißen Rollstuhl und Rollator
in beiden kommt das Rollen darin vor.
Eine Gehweise auf Funktion,
die Gehbehinderten kennen das ja schon.
Mit seinem Vorteil ist das Rad ja weit voran,
es sei denn, dass man fliegen kann.

Heute beginne ich mit dem Satz und es wird sich zeigen
dass wir hier sind am richtigen Platz.
Mein Gehen geht heute ziemlich schlecht
doch durch meine Gehhilfe komme ich damit trotzdem zurecht.

Hier kommt das Wort „Gehen" in doppelter Bedeutung vor
das hatten wir mit dem Wort Sicht auch schon zuvor.
Zum einen ist es körperliche Tätigkeit.
Zum anderen steht es für alles Mögliche bereit.
Das Gehen im übertragenen Sinn
wird im deutschen Sprachgebrauch am meisten verwendet
und damit ist dieses Thema für mich nun auch beendet.

Berührungen beim Rundgang sind manchmal unvermeidlich.
Manche sind bei einer Berührung empört,
weil sich sowas nicht gehört.
Bei vielen mach ich es gerne
bei anderen bleibe ich liebe fern.

Jetzt fang ich mal mit folgender Frage an:
Was ist gut und was ist schlecht für den Rundgang?
Ich musste ja selbst zunächst erkennen:
Es geht hier nicht ums Autorennen,
sondern Begehen des Rundganges mit maßvollen Schritten.
Wer da will hetzen,
ohne Rücksicht darauf, jemanden zu verletzen,
der ist auf der falschen Bahn,
wie man nachvollziehen kann.

Was man auch nicht dulden kann:
das Prahlen mit hohen Zahlen,
was die eigene Fertigkeit angeht.
Allzu leicht versteht,
dass der sich zum Besten hält
und vom hohen Ross herunte fällt,
dem hat man einen Denkzettel verpasst
und zum Nachdenken veranlasst.

Wer seine Fähigkeiten im Rundendrehen will dokumentieren,
über andere triumphieren,
kann seinen Ruf sehr schnell verlieren;
andere werden es vielleicht gehässig kommentieren.

Man sollte Zurückhaltung praktizieren
und seine Kräfte wohl dosieren.
Man sollte auf dem Teppich bleiben
und nicht zu viel riskieren,
seine Fitness immer gut kalkulieren.
Dann kann man mit 94 Jahren nicht viel verlieren
sondern mit sich und Gottvertrauen
in die Zukunft schauen.

Hallo Rundgang!
Heute mach ich mit deinem Gedicht endgültig Schluss
es war für mich stets ein Genuss
dir immer wieder Lob zu spenden
wie bei einem richtigen Menschen.

Du warst (bist) immer Bestandteil meines Lebens
und hoffentlich für längere Zeit auch nicht vergebens.
Dass es mir gesundheitlich relativ gut ging,
ist dein Anteil alles andere als gering.

Ich sag dir nun mit aller Sympathie:
vergessen werde ich dich nie!
Und da ich dich im Gedicht nicht mehr sehe,
werde ich weiterhin von dir zehren
und sag dir von ganzem Herzen
Adieu!

BZ-Artikel über Pflegeheime und Corona

Die Badische Zeitung berichtete am 29.10.2020 und am 18.12.2020 darüber, wie die Seniorenpflegeheime in der Region ihre Bewohner*innen, Besucher*innen und Mitarbeitenden vor einer Infektion mit Corona schützen und wie die Infektionslage jeweils aussah. 

Im Oktober nahm Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler Stellung zur Lage in den Heimen in Breisach und Bötzingen.

Hier geht es um BZ-Bericht.

Am 18.12. standen die beiden Breisacher Heime im Mittelpunkt. Die Einrichtungsleitungen berichteten über die aktuelle Situation in ihren Häusern.

Hier geht es zum Bericht.

 

Hinweis: Teile des BZ-Angebots sind nur für Abonnenten zugänglich.

 

Advent und Weihnachten im Pflegehaus Nouvelle: „Das ist ein Stück Zuhause“

Besuche von Kindergartengruppen, Adventskonzerte und viele Begegnungen prägten vor einem Jahr die Adventszeit im Pflegehaus Nouvelle. Doch wegen der Infektionsgefahr fällt dieses „Programm“ in diesem Jahr weitgehend aus. Nicht abgesagt ist dagegen die (vor-)weihnachtliche Atmosphäre im Haus. Wie stimmen sich Mitarbeitende und Bewohner in diesem besonderen Jahr gemeinsam auf das Fest ein?

Monika Laurent, Fachaufsicht für Hauswirtschaft, dekoriert das Haus immer passend zur Saison. Für Advent und Weihnachten ist der Raumschmuck diesmal hauptsächlich weiß und rot, aber es kommen viele natürliche Elemente zum Einsatz: Gestecke aus Tannenzweigen und duftender Thuja, selbstgebundene Kränze und Holzstämme, auf denen Gläser mit Zapfen und Sternen stehen. Dabei versucht die Hauswirtschaftskraft immer, den Geschmack der Seniorinnen und Senioren zu treffen: „Zu modern darf es nicht sein. Für unsere Bewohner muss ein Adventskranz rund sein, sonst ist es keiner.“ Wichtig für die Stimmung ist nicht nur die Optik, sondern auch der weihnachtliche Duft: Gewürzaromen von Zimt und Nelken mischen sich im Haus mit dem frischen Geruch von Thujazweigen, dazu kommt immer wieder das verlockende Aroma frisch gebackener Plätzchen. Monika Laurent erzählt: „Eine Bewohnerin sagte mir neulich, wie heimelig es für sie ist, wenn dieser Geruch durchs Haus zieht.“

Auch für die Ohren und die Seele gibt es passende „Nahrung“: Adventliche Musik erklingt und es werden Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Dazu kommen regelmäßige Gottesdienste – im Advent und natürlich auch an Weihnachten: Im Pflegehaus werden am 23. und 24. Dezember zwei Gottesdienste gefeiert – je einer für jede Wohnebene. Christiane Drape-Müller, die ehemalige Pastorin der Martin-Bucer-Gemeinde, wird sie halten. Musikalisch unterstützt wird sie dabei vom Breisacher Ehepaar Probst.

Für Wohlgefühl bei den Bewohnern sorgt aber noch etwas Anderes: Im Nouvelle tragen die Bewohnerinnen und Bewohner auch selbst dazu bei, das Haus weihnachtlich zu schmücken und Leckereien zuzubereiten. Da werden in den Wohnbereichen gemeinsam Adventskalender gebastelt, Kränze gebunden, Brödle und Linzertorten gebacken. „Es sind einige eifrige Bäckerinnen dabei. Sie bestimmen mit, was gebacken wird, denn jede hat ihre besondere Sorte und ihr Rezept. Neulich habe ich gehört, wie sich zwei Bewohnerinnen darüber austauschten, ob die Linzertorte mit Hasel- oder Walnüssen besser schmeckt“, erzählt Monika Laurent. Wer kein großer Bäcker ist, kann trotzdem mitwirken, etwa das Blech einfetten oder Eigelb auf die Plätzchen pinseln. „Am Ende haben alle das gute Gefühl: Da war ich dabei. Ich werde einbezogen, auch wenn ich nicht mehr so gut kann.“ Stolz sind die Bewohner auch, wenn etwas Selbstgebasteltes aufgehängt wird. „Viele erinnert es an früher, an daheim, wenn sie selbst etwas beitragen können. Das ist ein Stück Zuhause.“

Das große Ziel der Mitarbeitenden ist, „dass sich die Bewohner hier zuhause fühlen. Deswegen sollen sie auch bei der Dekoration spüren: Da hat sich jemand Gedanken gemacht.“ Bei den Seniorinnen und Senioren kommt das offenbar gut an. Vor kurzem sprach eine Bewohnerin Monika Laurent an und sagte zu ihr: „Sie sind schuld, dass ich hier bin!“ Sie hatte sich mit ihrem Sohne mehrere Pflegeheime angeschaut. Als sie das Pflegehaus Nouvelle betrat und die liebevolle Deko sah, sagte sie zu ihrem Sohn: „Hier bleibe ich!“

Trotz allem sind in dieser Corona-Zeit auch Einschränkungen nötig, gerade mit Blick auf die Feiertage. „Natürlich ermöglichen wir Besuche, solange es keine anderweitigen Vorgaben hierzu gibt“, erklärt Hausleiterin Alexandra Friedrich. Besuche sind zu festen Zeiten in den Zimmern der Bewohner erlaubt. Statt einer gemeinsamen Weihnachtsfeier für alle wird es dieses Jahr auf jedem Wohnbereich eine eigene Feier geben. „Leider können die Angehörigen nicht - wie sonst üblich - daran teilnehmen“, so Friedrich. Besuche zuhause bei den Familien sind erlaubt, stellen jedoch bei der Rückkehr ins Pflegehaus ein großes Risiko für die anderen Bewohnerinnen und Bewohner dar. „Wir hoffen auf Einsicht und auf eine verantwortungsvolle Umsetzung der Hygiene-Vorgaben, auch wenn es schwerfallen sollte.“ Besuche über Nacht bedingen nach der Rückkehr ins Pflegehaus zunächst eine Quarantäne – „so lange, bis mit den entsprechenden zeitlichen Abständen zweimalig negativ auf Corona getestet wurde“, so Alexandra Friedrich.

Das ist für Bewohnerin Ingeborg Braese keine Option. Sie freut sich an Weihnachten sonst immer darauf, dass die ganze Familie beisammen ist. „Diesmal wird die Familie auseinandergerissen. Das gemeinsame Feiern wird mir fehlen.“ Sie wird an den Feiertagen im Pflegehaus bleiben und Besuch von ihrer Tochter bekommen. Bis dahin beteiligt sie sich an den Aktivitäten im Haus und genießt besondere Momente: „Der Nikolaustag war sehr schön, mit der Geschichte von Heiligen Nikolaus und den Geschenken.“

Bewohnerin Maria Zwigard war früher in dieser Zeit des Jahres mit viel Liebe für ihre Gäste da – sie führte eine eigene Gastronomie. „Jetzt leiden alle Menschen unter der Corona-Krise. Man denkt, man ist in einer anderen Welt. Für mich selbst ist es aber nicht so schlimm, ich fühle mich hier gut aufgehoben.“
Für die Angehörigen sind die Corona-Vorgaben eine Herausforderung. Anna König (Name geändert) besucht ihre Mutter mindestens fünfmal pro Woche im Pflegehaus Nouvelle, wo diese schon seit Juni 2019 wohnt. Auch an Weihnachten wird sie zusammen mit ihrem Mann bei ihrer Mutter sein. „Letztes Jahr war meine Mutter an den Feiertagen noch bei uns zuhause. Aber das geht jetzt nicht mehr – nicht nur wegen Corona, sie kommt auch die Treppe nicht mehr rauf.“ Das Zimmer ihrer Mutter im Pflegehaus hat Anna König geschmückt, unter anderem mit einem schönen Adventskalender. An den vorweihnachtlichen Aktivitäten im Haus nehme die Seniorin aus gesundheitlichen Gründen nur wenig teil, aber das Singen mache ihr sehr viel Freude. „Alle staunen, dass sie noch die ganzen Texte auswendig kann.“

Bewohnerin Helga Landerer freut sich über die etwas ruhigere Stimmung im Pflegehaus: „Der Trubel im Advent und an Weihnachten war mir immer zu viel.“ Sie bastelt gerne – zuletzt Sterne und Tannenbäume aus Papier, aus denen die Bewohner einen Wald gestaltet haben. Auch beim Backen war sie dabei. „Ich helfe immer gerne mit.“ An Weihnachten kommt vielleicht ihr Bruder zu Besuch, „ansonsten lasse ich mich überraschen“.
Keine Überraschung, sondern eine schmackhafte alte Tradition bietet der Speiseplan am Heiligabend: Es gibt die typisch badischen Schäufele mit Kartoffelsalat.

 

Foto: Bald wird wieder Plätzchenduft durchs Haus ziehen: Hannelore Winter (links) und Galina Legler beim Ausstechen.

„Das ist mein Traumberuf!“
Auszubildende erzählen von ihrer Ausbildung im Pflegehaus Nouvelle

Zwei Auszubildende lernen zurzeit im Breisacher Pflegehaus Nouvelle, wie man pflegebedürftige Menschen rundum gut pflegt und im Alltag begleitet. Was hat sie dazu motiviert und welche Erfahrungen habe sie bisher gemacht?

Noch am Anfang ihrer Ausbildung steht Naworah Al-Taie. Die gebürtige Irakerin kam 2015 nach Deutschland und entschloss sich, hier etwas Neues zu lernen. In ihrer Heimat hatte sie als Friseurin und Verkäuferin gearbeitet, aber ihr Herz schlägt für die Pflege: „Das ist mein Traumberuf! Man tut etwas Gutes und kann alten Menschen helfen.“ Im September hat die 33-Jährige deshalb mit der einjährigen Ausbildung zur Pflegehelferin begonnen. Danach will sie „unbedingt“ weitermachen und Pflegefachkraft werden. Den Rückhalt ihrer Familie hat sie: Ihre beiden Kinder, zwölf und neun Jahre alt, sind stolz auf ihre Mutter.
Die wichtigste Voraussetzung, um in der Pflege zu arbeiten, ist aus ihrer Sicht, „dass man ein Herz hat und motiviert ist, mit Menschen umzugehen.“ Das fällt Naworah Al-Taie leicht, mit der praktischen Ausbildung kommt sie gut klar. Etwas schwer tut sie sich noch mit den medizinischen Fachbegriffen und der Theorie; zweimal pro Woche drückt sie die Schulbank.
Am Pflegehaus Nouvelle gefällt ihr besonders gut, dass hier nach dem Hausgemeinschaftskonzept gelebt und gearbeitet wird. Außerdem schätzt sie die Kolleginnen und Kollegen – „wir helfen einander“ – und ist froh, dass mit Stefanie Pauly noch eine weitere Auszubildende zum Team gehört: „Es ist gut, dass ich sie fragen kann, sie hat viel Erfahrung.“

Tatsächlich blickt Stefanie Pauly schon auf mehr als zehn Jahre Berufserfahrung als Pflegehelferin zurück. Jetzt ist die 41-Jährige im zweiten Lehrjahr auf dem Weg zur Fachkraft für Altenpflege. Einrichtungsleitung Alexandra Friedrich und Bereichsleitung Stefanie Siefert, mit denen sie noch bis vor kurzem in einem anderen Heim zusammenarbeitete, haben sie „angestupst, ob ich die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft machen möchte.“ Zunächst schreckte sie vor der Verantwortung zurück, aber dann setzte sie sich mit ihrer Familie zusammen, und die ermutigte sie zu diesem Schritt. Die Entscheidung war goldrichtig: „Heute bereue ich es eher, dass ich nicht schon früher mit der Ausbildung angefangen habe.“
Im Oktober 2020 folgte sie Alexandra Friedrich und Stefanie Siefert dann ins Pflegehaus Nouvelle. Hier fühlt sie sich sehr wohl. „Das Haus ist neu, hell und hat eine freundliche Atmosphäre. Das ist kein Pflegeheim, wie man es kennt.“ Außerdem schätzt sie die familienfreundlichen Arbeitsbedingungen – und das Team: „Die haben mich sofort aufgenommen.“ Meist ist Praxisanleiterin Birgit Ladebeck im Haus, aber auch sonst „ist immer jemand da, den ich fragen oder um Hilfe bitten kann.“ Regelmäßig bekommen die Auszubildenden einen eigenen Anleitertag. „Wir können uns dafür die Themen aussuchen, zum Beispiel, wenn wir in der Schule etwas nicht verstanden haben.“ Sie selbst gibt gerne weiter, was sie schon weiß, wenn Ausbildungs-Neuling Naworah Al-Taie fragt: „Kannst du mir das mal zeigen?“ Die Grundpflege darf sie inzwischen schon alleine durchführen. „Ich dusche und pflege fünf bis sechs Bewohner. “
Wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen hat, stehen Stefanie Pauly schon weitere Ziele vor Augen: „Ich interessiere mich besonders für Wunderversorgung und Palliativpflege, dafür möchte ich mich dann gerne weiterbilden.“
Die Ausbildung im Nouvelle kann sie wärmstens empfehlen: „Man bekommt ganz viel Liebe von den älteren Menschen zurück.“ Für Neuzugänge sei auch positiv, dass schon zwei Azubis im Haus arbeiten. Mitbringen sollten die neuen Mitstreiter vor allem Humor und gute Laune. „Und sie müssen wirklich mit älteren Menschen arbeiten wollen.“

Das bestätigt Praxisanleiterin Birgit Ladebeck, die im Nouvelle die Ausbildung als Mentorin begleitet. „Man muss es von Herzen wollen, und nicht einfach nur, damit man einen Job hat und Geld verdient.“ Wichtig seien Empathie und Respekt gegenüber den Seniorinnen und Senioren. „Und man muss kommunizieren können. Alles andere lernt man mit den Jahren.“ Mit „ihren“ beiden Azubis ist sie hochzufrieden: „Sie kommen hier sehr gut zurecht. Man merkt ihnen an, dass sie den Beruf wirklich erlernen wollen. Sie unterstützen sich gegenseitig; ich kann ihnen Aufgaben geben, die sie zusammen erledigen.“
Birgit Ladebeck selbst arbeitet schon seit dem Jahr 2009 in der Pflege und seit rund zwei Jahren im Nouvelle. Zuvor war sie Bäckereifachverkäuferin, aber das Interesse für die Pflege war schon lange da: „Ich habe meine Oma gepflegt. Außerdem hatte ich Freunde, die in der Pflege arbeiteten. Als meine Oma ins Heim kam, habe ich dort ein Praktikum gemacht.“ Danach entscheid sie sich für die Ausbildung zur Pflegefachkraft. Seit 2017 gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrung als Mentorin an Auszubildende weiter - aber nicht nur das: „Ich will auch vermitteln, was das Schöne an diesem Beruf ist. Es geht nicht nur einfach um Pflege, sondern auch um Menschlichkeit und das Miteinander. Wir dürfen für Menschen da sein, die ein ganzes Leben hinter sich haben, und sie in ihren letzten Jahren begleiten.“ Am Pflegehaus Nouvelle schätzt Birgit Ladebeck besonders das Hausgemeinschaftskonzept, das den Bewohnern viel Selbstbestimmung ermöglicht und sie so sein lässt, „wie sie zuhause waren“.

Dem Leitungsteam liegt die Ausbildung sehr am Herzen: „Die Auszubildenden sind unsere Zukunft“, sagt Einrichtungsleiterin Alexandra Friedrich. „Wir verstehen Ausbildung nicht nur als Erlangen von fachlichen Kenntnissen. Ausbildung bedeutet auch, sich persönlich weiter zu entwickeln. Das Lernen und die persönliche Entwicklung können wir niemandem abnehmen. Aber wir können jeden und jede individuell auf diesem Weg begleiten. Gemeinsam arbeiten wir daran, das richtige Maß zwischen Eigenständigkeit und Unterstützung zu finden. Das bringt uns näher zueinander und stärkt das Team.“

Brödle backen und Kränze binden: Advent im Pflegehaus Nouvelle

Weihnachtlicher Plätzchenduft zieht in diesen Tagen durch das Pflegehaus Nouvelle. Vier Bewohnerinnen des Wohnbereichs „Münsterberg“ stechen gerade mit Präsenzkraft Ute Basmer Sterne und Tannen aus dem Mürbeteig aus. Das erste Blech mit „Brödle“ ist schon im Ofen. Übermorgen geht es bei den fleißigen Bäckerinnen mit Linzertorte weiter. „Unsere Bewohnerinnen haben daheim immer gerne für Ihre Lieben gebacken. Deswegen freuen sie sich, wenn sie hier auch mit Hand anlegen können“, weiß Ute Basmer. Diese Beteiligung an der Hausarbeit ist Teil des Hausgemeinschaftskonzepts der Evangelischen Stadtmission Freiburg, das im Pflegehaus Nouvelle täglich gelebt wird: Die Seniorinnen und Senioren können sich hier ganz nach ihren Wünschen und Fähigkeiten am Kochen und Backen beteiligen, beim Tischdecken helfen oder andere Tätigkeiten übernehmen.

Optisch hat der Advent in der Zeppelinstraße 35 ebenfalls Einzug gehalten: Den Eingangsbereich, die Cafeteria und den Andachtsraum hat Monika Laurent, Fachaufsicht der Hauswirtschaft, vergangene Woche vorweihnachtlich gestaltet. An der Advents-Dekoration der Wohnbereiche haben sich die Bewohner selbst mit großer Begeisterung beteiligt: „Letzte Woche haben wir zusammen Adventskränze für unsere Wohngruppe gebunden und mit den Alltagsbegleitern Adventskalender für jeden von uns gestaltet“, erzählt Margarete Stockhorst, die seit einem halben Jahr im Pflegehaus Nouvelle lebt. Die ersten Türchen sind inzwischen schon geöffnet – dahinter verbargen sich Süßigkeiten, aber auch kleine Sprüche oder Rätsel. „Die Schokolade habe ich heute dem Kind unserer Präsenzkräft gegeben, und dann haben wir zusammen das Rätsel gelöst“, freut sich Hannelore Labitzke. Wenn am 6. Dezember der Nikolaus kommt, werden auch einige Kinder dabei sein – Enkelkinder von Bewohnern und der Nachwuchs von Mitarbeitenden. „Mal sehen, ob wir alle brav waren“, lacht Hannelore Labitzke.

Auch sonst wird das Leben im Pflegehaus Nouvelle in diesen Tagen ganz bewusst adventlich gestaltet. Ein besonderer Höhepunkte im Advent steht noch bevor: ein Ausflug zum Breisacher Weihnachtmarkt am kommenden Wochenende. Einrichtungsleitung Yvonne Mutter freut sich, dass derartige Angebote immer gut angenommen werden. „Durch Ausflüge nehmen unsere Bewohnerinnen und Bewohner am Leben in der Stadt Breisach teil. Die Besuche auf dem Weihnachtsmarkt und  beim Breisacher Adventsfenster sind besonders beliebt: Die Atmosphäre weckt schöne Erinnerungen und alle sind fröhlich.“

Am 14. Dezember gibt dann der Ihringer Kirchenchor ein adventliches Konzert. „Gäste sind uns willkommen – kommen Sie vorbei, genießen Sie die Musik und lernen Sie unser Haus kennen“, lädt Yvonne Mutter ein. Beginn ist um 15 Uhr in der Caféteria.

Am Heiligabend feiern Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende dann gemeinsam mit Pfarrerin Helga Lamm-Gielnik einen festlichen Weihnachtsgottesdienst. Und danach wird typisch badisch aufgetischt: Es gibt Schäufele und Kartoffelsalat.

Grund zum Feiern im Pflegehaus Nouvelle: Dritter Wohnbereich ist eröffnet

Bereits seit November 2018 füllt sich das Pflegehaus Nouvelle mit Leben. Inzwischen sind 25 Seniorin-nen und Senioren eingezogen. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden (er)leben sie tagtäglich, wie der Slogan des Hauses - „Miteinander leben. Miteinander pflegen.“ - in die Tat umgesetzt wird.

Am Freitag, dem 7. Juni, lud die Evangelische Stadtmission Freiburg als Trägerin des Pflegehauses die Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende, Ehrenamtliche, die örtlichen Medien und viele Gäste aus Breisach zu einer nachgeholten Einweihungsfeier ein.

Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., und Yvonne Mutter, Einrich-tungsleiterin des Pflegehauses Nouvelle, begrüßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Feier.

Die Ansprache von Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., zum Nachlesen.

Lother Menges, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Breisach, und Matthias Günther, Geschäftsführer der FWD Hausbau- und Grundstücks GmbH, sprachen Grußworte. Dekan Rainer Heimburger, Evang. Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald, gab einen geistlichen Impuls und Pfarrer Werner Bauer, Kath. Seelsorgeeinheit Breisach und Merdingen, segnete die Menschen, die im Pflegehaus Nouvelle wohnen, arbeiten und zu Besuch kommen. Thomas Decker, Inhaber des verantwortlichen Ingenieurbüros pro4, brachte für die Bewohner des Hauses einen Spieletisch als Geschenk mit. Danach hatten die Besucherinnen und Besucher bei Kaffee, Eis, kalten Getränken und Leckerem vom Grill viel Zeit zu Begegnungen und Gesprächen.

Yvonne Mutter, Einrichtungsleiterin des Pflegehauses Nouvelle: „Nach einem halben Jahr schauen wir dankbar auf das bisher Geschaffene zurück, richten den Blick aber auch nach vorne. Am 11. Juni neh-men wir den dritten Wohnbereich in Betrieb, und unser Ziel ist es, bis zum Jahresende das gesamte Haus für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren zu öffnen.“ Entscheidend dafür sei, wie er-folgreich die Suche nach Personal verlaufe. „Wir benötigen insbesondere noch Pflegefachkräfte, aber auch Pflegehelfer und Präsenzkräfte, die in unserem innovativen Hausgemeinschaftskonzept eine zentrale Rolle spielen.“ Sie begleiten das Leben in den Wohnbereichen als feste Bezugsperson und primäre Ansprechpartner. „Dafür kommen ganz unterschiedliche Berufsgruppen in Frage – neben Pflegehelfern und Hauswirtschaftern zum Beispiel auch Dorfhelfer, Familien- oder Heilerziehungspfleger.“

Neuartiges Konzept ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben

Das französische Wort „nouvelle“ bedeutet „neuartig“ oder auch „modern“. In Kombination mit dem Begriff „Pflegehaus“ steht es für einen neuen Ansatz, das Zusammenleben von und die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen zu gestalten: Menschen, die pflegebedürftig werden, wollen noch möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben. Wenn das nicht mehr möglich ist, suchen sie und ihre Angehörigen nach Wohnformen, die dem eigenen Zuhause ähnlich sind, um eine weitestgehend selbstbestimmte Lebensführung beizubehalten.  Diesen Bedarf greift das innovative Hausgemeinschaftskonzept der Evangelischen Stadtmission auf, nach dem das neue Pflegehaus geführt wird. Hier steht das Leben in den Wohngruppen mit jeweils 12 oder 13 Bewohnerinnen und Bewohnern im Mittelpunkt. Ziel des Konzeptes ist es, so weit wie möglich die Normalität des Alltags zu erhalten. Nicht die Pflegebedürftigkeit steht im Vordergrund, sondern der gemeinsam gestaltete Tagesablauf mit Mahlzeiten, Beschäftigungs- und Freizeitangeboten. Die Bewohner können sich nach vorhandenen Fähigkeiten und Wünschen an Alltagsaktivitäten beteiligen. Sie können mitkochen, den Tisch decken, Geschirr spülen, abtrocknen und einräumen, Wäsche aufräumen oder einfach „nur“ dabei sein. Die soziale Betreuung im Pflegehaus Nouvelle wird nicht nur als Angebot von Beschäftigungseinheiten verstanden, sondern findet ständig statt - beim Miteinander in der Gruppe, bei der Körperpflege, bei den Mahlzeiten im Aufenthaltsraum und beim Kontakt mit den Angehörigen.

 

Presseberichte

Die Badische Zeitung berichtete am 12. Juni 2019 über die Eröffnung. Hier geht es zum Artikel.

Im Reblandkurier erschienen ebenfalls Berichte. Hier können Sie die Berichte lesen.

Bereits am 8. Juni brachte das Echo am Samstag einen Beitrag über das Pflegehaus Nouvelle - hier zum Nachlesen.