Neue Besuchs- und Ausgangsregeln in Seniorenpflegeheimen

Die baden-württembergiscche Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert.

Nachfolgend informieren wir Sie über die wesentlichen Neuregelungen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher, die ab sofort in unserer Einrichtung gelten:

 

Ausgangsregeln für Bewohnerinnen und Bewohner:

  • wie bisher mündlich beim Pflegepersonal in der Wohngruppe abmelden und bei Rückkehr wieder anmelden
  • eigenständige Händedesinfektion beim Verlassen und Betreten des Hauses
  • Verhaltensregelung im öffentlichen Raum gemäß CoronaVO weiterhin beachten:
    • Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung
    • 1,5 m Abstand zu anderen Personen
    • Händehygiene einhalten
  • Momentan werden nach Rückkehr in die Einrichtung keine weiteren Quarantäne-Maßnahmen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner verlangt. Auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für die Dauer von 14 Tagen in den Gemeinschaftsräumen wird ebenfalls verzichtet.

 

Regelungen für Besucherinnen und Besucher:

  • Bewohnerinnen und Bewohner können pro Tag vonhöchstens zwei Personen besucht werden.
  • Besuche in der Einrichtung nur im bewohnereigenen Zimmer oder im eigens eingerichteten Besucherraum im Erdgeschoss. Keine Besuche in den Gemeinschaftsräumen oder in der Cafeteria! In den Außenbereichen z.B. im Innenhof ist die Mund-Nasen-Bedeckung nicht notwendig.
  • Besuche sind ohne Anmeldung und ohne zeitliche Einschränkung möglich.
  • Unsere Eingangstüre ist montags und dienstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet und mittwochs bis freitags von 9 bis 12 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten bitte klingeln.
  • Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen des Hauses
  • ausliegendes Formular beim Eintritt ins Pflegeheim eigenständig ausfüllen
  • Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung während des gesamten Aufenthaltes in geschlossenen Räumen der Einrichtung
  • 1,5 m Abstand zu allen anderen Personen (anderen Angehörigen, Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden)
  • Besucher/innen müssen auf direktem Weg in das Bewohnerzimmer gehen. Sollte der/die Bewohner/in sich gerade nicht in seinem Zimmer befinden, betätigen Sie bitte die Notrufklingel und warten. Es wird ein/e Mitarbeiter/in zu Ihnen kommen und den/die Bewohner/in zu Ihnen bringen.

ACHTUNG!

Der Besuch durch Personen,

  • die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
  • die Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen, aufweisen,

ist nicht gestattet.

 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Regelungen als Reaktion auf Infektionsgefahren erforderlichenfalls durch die Einrichtungsleitung in Absprache mit dem Gesund-heitsamt auch wieder eingeschränkt bzw. ausgesetzt werden können. Gleichzeitig wünschen wir uns allen, dass dieser Fall nicht eintreffen möge!

Bei Fragen sind wir selbstverständlich – wie gewohnt – telefonisch oder per Mail für Sie da und werden Sie auch weiterhin informieren.

 

Allgemeine Informationen zu den Besuchsregeln in Pflegeheimen finden Sie hier.

Das Pflegehaus Nouvelle in der Presse

 

Sonderseiten-Serie in "breisach aktuell" und im Markgräfler Bürgerblatt

09.07.2020

05.03.2020

05.12.2019

26.09.2019

28.03.2019

14.03.2019

28.02.2019

14.02.2019

31.01.2019

17.01.2019

 

Berichte über die Eröffnungsfeier im Juni 2019

Die Badische Zeitung berichtete am 12. Juni 2019 über die Eröffnung. Hier geht es zum Artikel.

Im Reblandkurier erschienen ebenfalls Berichte. Hier können Sie die Berichte lesen.

Bereits am 8. Juni brachte das Echo am Samstag einen Beitrag über das Pflegehaus Nouvelle - hier zum Nachlesen.

 

Berichte über die öffentlichen Hausführungen am 28.09.2018

Bericht auf einer Sonderseite der Badischen Zeitung vom 10.10.2018

Bericht im Reblandkurier vom 02.10.2018

Bericht der Badischen Zeitung vom 01.10.2018 

 

Weitere Berichte über das Pflegehaus Nouvelle

"breisach aktuell" vom 11. Oktober 2018  

Bericht im Reblandkurier vom 09.05.2018

Bericht in Breisach Aktuell vom 02.05.2018

Bericht der Badischen Zeitung vom 30.04.2018

Bericht der Badischen Zeitung vom 02.03.2018

Brödle backen und Kränze binden: Advent im Pflegehaus Nouvelle

Weihnachtlicher Plätzchenduft zieht in diesen Tagen durch das Pflegehaus Nouvelle. Vier Bewohnerinnen des Wohnbereichs „Münsterberg“ stechen gerade mit Präsenzkraft Ute Basmer Sterne und Tannen aus dem Mürbeteig aus. Das erste Blech mit „Brödle“ ist schon im Ofen. Übermorgen geht es bei den fleißigen Bäckerinnen mit Linzertorte weiter. „Unsere Bewohnerinnen haben daheim immer gerne für Ihre Lieben gebacken. Deswegen freuen sie sich, wenn sie hier auch mit Hand anlegen können“, weiß Ute Basmer. Diese Beteiligung an der Hausarbeit ist Teil des Hausgemeinschaftskonzepts der Evangelischen Stadtmission Freiburg, das im Pflegehaus Nouvelle täglich gelebt wird: Die Seniorinnen und Senioren können sich hier ganz nach ihren Wünschen und Fähigkeiten am Kochen und Backen beteiligen, beim Tischdecken helfen oder andere Tätigkeiten übernehmen.

Optisch hat der Advent in der Zeppelinstraße 35 ebenfalls Einzug gehalten: Den Eingangsbereich, die Cafeteria und den Andachtsraum hat Monika Laurent, Fachaufsicht der Hauswirtschaft, vergangene Woche vorweihnachtlich gestaltet. An der Advents-Dekoration der Wohnbereiche haben sich die Bewohner selbst mit großer Begeisterung beteiligt: „Letzte Woche haben wir zusammen Adventskränze für unsere Wohngruppe gebunden und mit den Alltagsbegleitern Adventskalender für jeden von uns gestaltet“, erzählt Margarete Stockhorst, die seit einem halben Jahr im Pflegehaus Nouvelle lebt. Die ersten Türchen sind inzwischen schon geöffnet – dahinter verbargen sich Süßigkeiten, aber auch kleine Sprüche oder Rätsel. „Die Schokolade habe ich heute dem Kind unserer Präsenzkräft gegeben, und dann haben wir zusammen das Rätsel gelöst“, freut sich Hannelore Labitzke. Wenn am 6. Dezember der Nikolaus kommt, werden auch einige Kinder dabei sein – Enkelkinder von Bewohnern und der Nachwuchs von Mitarbeitenden. „Mal sehen, ob wir alle brav waren“, lacht Hannelore Labitzke.

Auch sonst wird das Leben im Pflegehaus Nouvelle in diesen Tagen ganz bewusst adventlich gestaltet. Ein besonderer Höhepunkte im Advent steht noch bevor: ein Ausflug zum Breisacher Weihnachtmarkt am kommenden Wochenende. Einrichtungsleitung Yvonne Mutter freut sich, dass derartige Angebote immer gut angenommen werden. „Durch Ausflüge nehmen unsere Bewohnerinnen und Bewohner am Leben in der Stadt Breisach teil. Die Besuche auf dem Weihnachtsmarkt und  beim Breisacher Adventsfenster sind besonders beliebt: Die Atmosphäre weckt schöne Erinnerungen und alle sind fröhlich.“

Am 14. Dezember gibt dann der Ihringer Kirchenchor ein adventliches Konzert. „Gäste sind uns willkommen – kommen Sie vorbei, genießen Sie die Musik und lernen Sie unser Haus kennen“, lädt Yvonne Mutter ein. Beginn ist um 15 Uhr in der Caféteria.

Am Heiligabend feiern Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende dann gemeinsam mit Pfarrerin Helga Lamm-Gielnik einen festlichen Weihnachtsgottesdienst. Und danach wird typisch badisch aufgetischt: Es gibt Schäufele und Kartoffelsalat.

Grund zum Feiern im Pflegehaus Nouvelle: Dritter Wohnbereich ist eröffnet

Bereits seit November 2018 füllt sich das Pflegehaus Nouvelle mit Leben. Inzwischen sind 25 Seniorin-nen und Senioren eingezogen. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden (er)leben sie tagtäglich, wie der Slogan des Hauses - „Miteinander leben. Miteinander pflegen.“ - in die Tat umgesetzt wird.

Am Freitag, dem 7. Juni, lud die Evangelische Stadtmission Freiburg als Trägerin des Pflegehauses die Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende, Ehrenamtliche, die örtlichen Medien und viele Gäste aus Breisach zu einer nachgeholten Einweihungsfeier ein.

Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., und Yvonne Mutter, Einrich-tungsleiterin des Pflegehauses Nouvelle, begrüßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Feier.

Die Ansprache von Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., zum Nachlesen.

Lother Menges, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Breisach, und Matthias Günther, Geschäftsführer der FWD Hausbau- und Grundstücks GmbH, sprachen Grußworte. Dekan Rainer Heimburger, Evang. Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald, gab einen geistlichen Impuls und Pfarrer Werner Bauer, Kath. Seelsorgeeinheit Breisach und Merdingen, segnete die Menschen, die im Pflegehaus Nouvelle wohnen, arbeiten und zu Besuch kommen. Thomas Decker, Inhaber des verantwortlichen Ingenieurbüros pro4, brachte für die Bewohner des Hauses einen Spieletisch als Geschenk mit. Danach hatten die Besucherinnen und Besucher bei Kaffee, Eis, kalten Getränken und Leckerem vom Grill viel Zeit zu Begegnungen und Gesprächen.

Yvonne Mutter, Einrichtungsleiterin des Pflegehauses Nouvelle: „Nach einem halben Jahr schauen wir dankbar auf das bisher Geschaffene zurück, richten den Blick aber auch nach vorne. Am 11. Juni neh-men wir den dritten Wohnbereich in Betrieb, und unser Ziel ist es, bis zum Jahresende das gesamte Haus für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren zu öffnen.“ Entscheidend dafür sei, wie er-folgreich die Suche nach Personal verlaufe. „Wir benötigen insbesondere noch Pflegefachkräfte, aber auch Pflegehelfer und Präsenzkräfte, die in unserem innovativen Hausgemeinschaftskonzept eine zentrale Rolle spielen.“ Sie begleiten das Leben in den Wohnbereichen als feste Bezugsperson und primäre Ansprechpartner. „Dafür kommen ganz unterschiedliche Berufsgruppen in Frage – neben Pflegehelfern und Hauswirtschaftern zum Beispiel auch Dorfhelfer, Familien- oder Heilerziehungspfleger.“

Neuartiges Konzept ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben

Das französische Wort „nouvelle“ bedeutet „neuartig“ oder auch „modern“. In Kombination mit dem Begriff „Pflegehaus“ steht es für einen neuen Ansatz, das Zusammenleben von und die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen zu gestalten: Menschen, die pflegebedürftig werden, wollen noch möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben. Wenn das nicht mehr möglich ist, suchen sie und ihre Angehörigen nach Wohnformen, die dem eigenen Zuhause ähnlich sind, um eine weitestgehend selbstbestimmte Lebensführung beizubehalten.  Diesen Bedarf greift das innovative Hausgemeinschaftskonzept der Evangelischen Stadtmission auf, nach dem das neue Pflegehaus geführt wird. Hier steht das Leben in den Wohngruppen mit jeweils 12 oder 13 Bewohnerinnen und Bewohnern im Mittelpunkt. Ziel des Konzeptes ist es, so weit wie möglich die Normalität des Alltags zu erhalten. Nicht die Pflegebedürftigkeit steht im Vordergrund, sondern der gemeinsam gestaltete Tagesablauf mit Mahlzeiten, Beschäftigungs- und Freizeitangeboten. Die Bewohner können sich nach vorhandenen Fähigkeiten und Wünschen an Alltagsaktivitäten beteiligen. Sie können mitkochen, den Tisch decken, Geschirr spülen, abtrocknen und einräumen, Wäsche aufräumen oder einfach „nur“ dabei sein. Die soziale Betreuung im Pflegehaus Nouvelle wird nicht nur als Angebot von Beschäftigungseinheiten verstanden, sondern findet ständig statt - beim Miteinander in der Gruppe, bei der Körperpflege, bei den Mahlzeiten im Aufenthaltsraum und beim Kontakt mit den Angehörigen.

 

Presseberichte

Die Badische Zeitung berichtete am 12. Juni 2019 über die Eröffnung. Hier geht es zum Artikel.

Im Reblandkurier erschienen ebenfalls Berichte. Hier können Sie die Berichte lesen.

Bereits am 8. Juni brachte das Echo am Samstag einen Beitrag über das Pflegehaus Nouvelle - hier zum Nachlesen.